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C.G.Jung

Er brachte die Begriffe Archetyp und kollektives Unbewußtes, aber auch zahlreiche Prinzipien der Astrologie in die Tiefenpsychologie ein.

Jung gilt heute als Vater der astrologischen Synchronizität die darauf baut, daß eine Verwandtschaft besteht zwischen bestimmten Ereignissen und Begebenheiten des physikalischen Universums, beziehungsweise eine Gleichzeitigkeit stattfindet.

Sie ist eine mehr oder weniger intuitive und spekulative Erklärung, was auch der Grund dafür ist, daß sie keine rechte Anerkennung von den formalen, logischen Wissenschaften erfuhr.

Die seriöse Astrologie könnte mit derTheorie von der Gleichzeitigkeit, die zwar zufällig erscheint, jedoch als Synchronizität kosmischer Gesetzmäßigkeiten höheren Gesetzen unterliegt, begründen, um welche Wechselwirkungen es sich im Zusammenhang zwischen Himmel und den Ereignissen auf der Erde und das Leben der Menschen handelt.

Da Jung die Anwendung der Astrologie und ihren Nutzen für den Menschen als hilfreich anerkannte und anregte, kausale Gründe als nichtgegeben zu akzeptieren, diese auch solchermaßen anzuerkennen, konnte er nur schwer verstehen, daß kausale Verbindungen zwischen den Lebensbildern einzelner Menschen auf der Erde und Milliarden von Lichtjahren entfernten Sternen bestehen können.

Jung hat die Gleichzeitigkeit als magische Kausalität bis in unsere eigene Zeit hinein erklärt, und diese als Philosophie und eine Art geheime Übereinstimmung mit bedeutungsvoller Verbindung momentaner unabänderlicher Eigenschaften gesehen.

Wir werden in einem vorausbestimmten Augenblick geboren, an einem vorausbestimmten Platz, und haben, wie der Jahrgang des Weins, die Qualität des Jahres und der Jahreszeit, in der wir zur Welt kamen.

Nicht mehr und nicht weniger behauptet die Astrologie.